10 Blogs schreiben in 10 Tagen

10 Blogs schreiben in 10 Tagen: was ich daraus lerne

German

Es ist gerade Halbzeit in meiner selbst erfundene Blog Challenge #10blogsin10days. Zusammen mit Buddy und Unternehmerin Franzi Blickle schreibe ich 10 Blogs in 10 Tagen. Einen Blogartikel pro Tag schreiben únd veröffentlichen. Das ist unser Ziel vom 1. bis zum 10. August.

Dieser Blog ist Nummer 5. Und obwohl es tatsächlich “nur” erst Halbzeit ist habe ich schon unglaublich viel aus dieser Challenge gelernt. Das möchte ich unbedingt mit dir teilen.

Mit der Entscheidung kommt der Mut

Noch bevor das erste Wort geschrieben war, hatte die Challenge schon einiges bewirkt bei mir. Neuen Erkenntnisse, Inspirationen und jede Menge Mut und Energie. Wie ich zu der Idee kam? Ich habe eine einfache Lösung für ein einfaches Problem gesucht.

Mein Problem: ich bin unzufrieden mit der Anzahl Blogs die ich in den vergangenen Monaten geschrieben habe. Seitdem ich Mitte Mai mit einem  wöchentlichen Newsletter angefangen habe, hat das wöchentliche Bloggen nicht mehr geklappt. Ganz oft gab es bis Freitagabend nur einen halbfertigen Artikel und keinen Fokus oder Lust am Wochenende. Als ich dann vor zwei Wochen fest entschieden habe, das zu ändern und in kürzer Zeit extra viel zu bloggen, hat mir das sofort einen unglaublichen Boost gegeben.

Du darfst deine eigene Challenge erfinden

Zahlreich sind die Challenges die ich – besonders auf Instagram – vorbeikommen sehe. Meistens aufgesetzt von UnternehmerInnen die tätig sind als SichtbarkeitsexpertIn, Marketingprofi oder Business Coach. Du wirst zB. aufgerufen X Tage lang jeden Tag Bilder und Stories über dich und dein Business zu posten. Nicht einfach so, sondern mit dem jeweiligen Hashtag und den Account des Initiativnehmers dazu. Funktioniert anscheinend gut, macht Spaß, gibt Inspiration und macht dich – aber vor allem den/die OrganisatorIn – mehr sichtbar. Ich frage mich nur: wieso darauf warten?

Warum solltest du auf eine fremdbestimmte Challenge warten, um mehr Content zu produzieren und sichtbar zu werden? Wieso nicht einfach machen, anstatt mitmachen?

Das habe ich mir gedacht, als ich neulich zum ersten Mal eine solche Challenge mitgemacht habe. Nach wenigen Tagen ist mir eingefallen, dass ich doch gar keine Challenge brauche um öfters etwas zu posten. Unabhängigkeit und Freiheit und so 😜. Ganz alleine muss aber auch nicht sein.

Hol dir die Unterstützung die du brauchst

Wie heißt das so schön? Great minds think alike?  Franzi hatte so ungefähr die gleiche Idee zur gleichen Zeit. Sie wollte eine Woche lang jeden Tag bloggen. Ich hatte 10 Tage – vom 1. bis zum 10. Tag des Monats – im Kopf. Franzi wollte es zu einem späteren Zeitpunkt machen, und ich hätte es vermutlich schon auch alleine gemacht, aber war dann super froh als sie gesagt hat, sie macht doch mit!

Wir haben am ersten Tag dann ein kurzes Kick-off gemacht. Morgen sehen wir uns wieder. Zwischendurch gibt es kurze Messages, unterstützende Comments und einfach das Gefühl nicht alleine zum Bloggipfel klettern zu müssen. Denn der Weg ist zwischendrin ganz schön holprig.

Einen kurzen Blogartikel schreiben ist schwieriger

Wir haben beide entdeckt: je kürzer du den Blogartikel haben willst, desto schwieriger! In der Sympatexter Academy – wo wir aktuell Buddies sind – haben wir gelernt, dass für einen Blogartikel auch 300 bis 500 Wörter ausreichend sein können. Sehr gut! Nur muss frau dann rechtzeitig aufhören zu schreiben. Und genau das ist schwierig.

Denn da gibt es eine nervige Stimme die Franzi und ich beim Bloggen beide schon im Ohr hatten: “Es ist noch nicht genug”. Noch schnell ein extra Bild zum Thema suchen (oder besser noch: selbst basteln oha!), noch einen knackigen Absatz dazwischen schieben, die Einleitung etwas griffiger machen und – oh ja – noch den einen oder anderen Link hinzufügen. Und schon ist wieder eine Stunde vorbei…

Irgendwann hört die “noch nicht genug” Stimme auf

Das ist die gute Nachricht! Gestern – an Tag 4 der #10blogsin10days Challenge – war die Stimme gar nicht da. Da habe ich stolze 710 Wörter geschrieben. “Nur” 710 und ich war super happy als ich den “Publish” Button geklickt habe. Fertig! Kurz teilen auf Social Media (Instagram, Facebook, Pinterest und LinkedIn) und das war’s schon.

Genau dieser Effekt habe ich mir am Anfang der Challenge gehofft und gewünscht.

Einfach mal einen Blogartikel ratzfatz am Stück schreiben und veröffentlichen zu können. Ohne wenn und aber. Und schau: Nach 4 Tagen war es soweit. Das geht also! Ich verspreche es dir sogar. Mit der Entscheidung kommt der Mut. Und sobald du einmal so richtig kräftig reingebissen hast, kannst du es auch schon wieder loslassen.

⁣Direkt in WordPress bloggen macht mehr Spaß

Bis vor kurzem habe ich meine Blogs immer zuerst in den Notes auf meinem Laptop geschrieben. Aus Angst, dass die hart erarbeiteten Wörter in WordPress verschwinden würden. Das ist erstens mehr Arbeit, und zweitens gar nicht notwendig. Denn WordPress speichert jeden Blogentwurf alle 2 Minuten automatisch. Perfekt! Darüberhinaus kannst du beim schreiben schon mal ein Auge auf die SEO- und Lesbarkeitsanalyse werfen. Das motiviert mich!

Hier kannst du die Blogs lesen die ich bisher in der #10blogsin10days Challenge geschrieben habe:

Auf dieser Seite sind meine #10blogsin10days Artikel gesammelt:

https://www.lottestevens.com/tag/10-blogs-in-10-days/

Mein Buddy in der Challenge: Franzi Blickle

Heute hat Franzi uns einen Blick hinter den Kulissen eines “ganz normalen” Trainingstages gegönnt.

Auf dieser Seite sind ihre #10blogsin10days Artikel gesammelt:

https://www.franziska-blickle.com/blog/categories/10-blogs-in-10-tagen

 

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