10 Fragen für mich

Jetzt mal ehrlich: 10 Fragen an mich von Franziska Blickle

Duits

Franziska “Franzi” Blickle stellt in diesem Blogartikel 10 Fragen an mich. Aber bevor wir anfangen: die Geschichte!

Franzi und ich, wir haben uns letztes Jahr in der Sympatexter Academy kennengelernt. In dem genialen Gruppenprogramm geht es um das Schreiben verschiedener Formate: Blog, Claim und Newsletter sowie Über-mich- und andere Seiten. Als sie im November in Buenos Aires war, hat es bei mir Klick gemacht. Denn alleine nach Südamerika reisen, das macht nicht jede(r)!

Das Montagstreffen

Anfang Juni wurden wir Buddies, und das habe ich mir keinen Moment bereut. Ganz im Gegenteil! Unser Montagstreffen – um 10 Uhr bei mir in Uruguay, um 15 Uhr bei ihr in Berlin – ist für mich immer der perfekte Start in die neue Woche. Wir tauschen uns aus: wie geht’s dir, was steht bei dir an, welches Thema hat dein Blog der Woche, wo brauchst du noch Inspiration?

Man merkt, dass sie Kommunikationstrainerin ist: sie nennt alles beim Namen, gibt hilfreiches, direktes Feedback und liebt spontane, kreative Brainstormings, so wie ich. Darüberhinaus mag ich ihre “Komm, wir machen das” Art ganz arg und bewundere ihre Zeichen Skills!

Die spontane Challenge

Gemeinsam als Buddies und „Partner in crime“ machen Franzi und ich gerade unsere #10blogsin10days-Challenge und bloggen vom 1. bis zum 10. August jeden Tag.

Warum wir das machen? Ganz einfach: Kampf dem Perfektionismus und der Aufschieberitis! Nieder mit der Prokrastination! Nichts macht so kreativ und effizient wie eine Deadline und eine Latte, die ein kleines bisschen höher hängt als man es gewohnt ist.

Wir haben nämlich beide oft das gleiche Problem. Blogthema ist klar, Lust zum schreiben ist auch da, der Text ist fast fertig, aber dann… Dann fallen uns 225 Gründe ein, warum wir noch nicht veröffentlichen können. Vielleicht wäre… ein anderes Bild, nochmal ein Fact-Check, ein letztes Proofreading, neues Intro, knackigerer Titel, kurzeres Fazit noch besser?

Quatsch natürlich! Just push the button!

Und genau das machen wir jetzt, und zwar jeden Tag.

Das Interview

Einen Artikel wollten wir auch irgendwie “zusammen” schreiben. Also haben wir zwei Interviews geplant und uns gegenseitig Fragen gestellt. Vielleicht erfährst du auch noch etwas neues über mich?

Meine Fragen an Franzi kannst du übrigens hier entdecken.

1. Du sprichst 6 Sprachen fließend. Hast du in jeder Sprache ein Lieblingswort?

Natürlich habe ich in jeder Sprache ein Lieblingswort! Auch wenn das vielleicht komisch klingt: Ich verliebe mich sehr oft in fremden Wörter 😅. Weil sie coole Buchstabenkombis haben oder einen besonderen Klang. Oder weil es keine Übersetzung in anderen Sprachen gibt. Finde ich cool 😎.

In meiner Muttersprache Niederländisch liebe ich das Wort “knuffelen” (umarmen). Auch meine Niederländischstudenten lieben dieses Wort, weil es sich so gemütlich anhört.

Auf Spanisch liebe ich “ñandú“, weil es mit dem ñ anfängt. Die einzige Buchstabe mit Dauerwelle. Der “ñandú” ist übrigens ein südamerikanischer Laufvogel.

Auf Französisch mag ich “moustache” (Schnurrbart). Keine Ahnung wieso 😁.

Auf Englisch: “thitherto“. Weil es zweimal “th” hat und viel zu selten benutzt wird.

Auf Italienisch: “farfalla” Ein herrliches Wort, im Vergleich zur Deutschen Übersetzung Schmetterling.

Auf Deutsch mag ich “jein“, obwohl ich es selber noch nie genutzt habe. Aber… wer eine Kombi aus ja und nein kreiert, ist kommunikativ ganz schön kreativ!

2. In welcher Sprache singst du am liebsten?

Ich singe (und spreche!) super gerne Französisch. Die Sprache fühlt sich im Mund herrlich an (das “r”!) und der Klang gibt mir gleich gute Laune. “Non, je ne regrette rien…”. Auf dem Fahrrad von Antwerpen nach Istanbul (im Frühling 2012) habe ich dauernd auf Französisch gesungen, so laut ich konnte. Tolles Entertainment für mich selber und meine Zuschauer am Straßenrand 😛.

3. Du hast eine eigene Methode für deine Sprachtrainings, die „Fearless Learning Method“. Kannst du kurz erklären wie die funktioniert?

Vieles hat mit dem Mindset beim Lernen zu tun. Das wiederhole ich in meinen Trainings regelmäßig. Denn das Ziel ist: in der neuen Sprache kommunizieren zu können. Das Ziel ist nicht: die Sprache perfekt fehlerfrei zu sprechen.

Die Angst Fehler zu machen, blockiert uns oft beim spontanen Sprechen und beim Lernen überhaupt. Und das ist sehr schade. Bei mir lernst du also nicht nur die Sprache, sondern auch dich zu trauen sie laut und fearless zu sprechen! Eine Sprache dient ja zum Sprechen, wozu denn sonst?

4. Für wen sind deine Klassen besonders geeignet?

Für alle die zügig voran kommen wollen und vor allem Wert aufs Sprechen legen. Mehr als aufs Schreiben. Bei mir sprichst du ab der ersten Lektion. Am Ende der ersten Lektion kannst du dich schon vorstellen auf Spanisch.

Meine Klassen sind praktisch und kurzweilig. Grammatik erkläre ich nur wenn es Sinn macht. Vokabellisten kriegst du von mir nicht. Alles mit Kontext und logisch aufgebaut. Und mit Humor. In einer lockeren Stimmung lässt es sich leichter lernen.

5. Was war das witzigste, was in einer virtuellen Klasse bisher passiert ist?

Es hat sich eine Teilnehmerin aus dem Zug dazu geschaltet. Dass sie fleißig mitgesprochen hat auf Spanisch – mit wackelndem Bild – war nicht nur witzig, sondern auch sehr mutig. Und sie hat damit das Kommitment gezeigt, dass ich bei meinen Kunden auch fördere. Eine Sprache lernen ist Arbeit. Jeder Schritt, jedes Wort zählt.

6. Was ist dein einer wichtigster Tipp, wenn ich eine neue Sprache lernen will?

Sei selektiv beim auswählen der Methode. Stell dir dazu vor Anfang die Frage: was möchte ich lernen, bzw. wozu brauche ich die Sprache? Erst danach kannst du dir den passenden Kurs suchen. Viele Kurse und Bücher setzen den Fokus auf Hören und Schreiben, und enthalten unendlich viel Grammatik und Theorie. Du lernst wie die Sprache aufgebaut ist, was die Regel sind. Aber du übst das Sprechen kaum. Die Bücher enthalten zB. die klassischen Lückenfüllerübungen. Wenn du dir aber den Fokus aufs Sprechen wünscht, bist du dort nicht richtig. Dann kommst du besser zu mir 😁.

7. Du bist Digitale Nomadin. Wenn du Uruguay verlässt und weiterziehst, was wirst du am meisten vermissen?

Den Ozean und das Rauschen der Wellen werde ich am meisten vermissen. Ich bin hier nur 200m vom Wasser entfernt. Wenn die Windrichtung stimmt, höre ich die Wellen, sogar nachts im Bett. Noch nie habe ich so lange so nah am Meer gewohnt. Herrlich!

8. Dein Claim ist „I give you my word“. Was steckt dahinter?

Mein Claim ist zweideutig. Einerseits gebe ich dir buchstäblich das Wort, bzw. die Wörter, indem ich dir eine Sprache beibringe. Andererseits gebe ich dir mein Wort, indem ich dir verspreche, dass ich dir mein ganzes Wissen und 20+ Jahre Erfahrung im Bereich Sprachen lernen und unterrichten zur Verfügung stelle. Ich tue nichts lieber als anderen mit meiner Begeisterung für Fremdsprachen anzustecken und meine selbstentwickelte Lernmethode beizubringen. Sie funktioniert. Das verspreche ich dir. I give you my word 🤓.

9. Für welchen Spaß darf man dich jederzeit, Tag und Nacht, anrufen?

Im Bereich Kulinarik: für belgische Schokolade mit Haselnüssen oder krokante Pommes mit belgischer Mayonnaise. Schmeckt immer!

Im Bereich Lass-uns-wohin-gehen: für einen Sonnenaufgang am Strand (dafür komme ich hier in Uruguay auch gerne mal früher aus dem Bett) oder eine Mountainbike-Tour in den Bergen. Mit Frühstück auf der Hütte: Bergkäse-Power für die erste Abfahrt. Wind in den Haaren. Flow im Kopf.

10. Was ist deine Motivation regelmäßig zu bloggen?

Erfahrung und Wissen zu teilen. Geschichten zu erzählen. Anderen zu inspirieren und zu motivieren. Und auch die Gelegenheit zu geben, mich kennenzulernen. Und weil das Schreiben mir tatsächlich Spaß macht. Bin ich froh, dass ich damals, als Computer gerade neu im Haushalt waren, gelernt habe mit 10 Fingern zu typen. Genau! 1995 war das 😅.

Danke für die tollen Fragen, Franzi!

Meine Fragen an Franzi kannst du hier entdecken.


Franziska BlickleÜber Franzi

Franziska Blickle ist HR-Profi und Trainerin für Kommunikation, Leadership & Selbstmanagement.

Sie hat an der Wirtschaftsfakultät Ingolstadt (WFI) der Katholischen Universität Eichstätt (KU) Betriebswirtschaft studiert und ihren Schwerpunkt auf „Personal und Organisation“ gesetzt.

Bis Ende 2017 war sie als HR Business Partnerin tätig und hat hier nicht nur operative Personalarbeit von der Basis an gelernt, sondern diverse Projekte im Bereich Personalentwicklung verantwortet.

Seit Januar 2018 arbeitet sie selbständig als Trainerin, kooperiert aber gern mit anderen Kollegen und Kolleginnen, um mit der erweiterten Expertise Kundenbedarfe noch besser decken zu können.

Franziska Blickle ist gebürtige Münchnerin und lebt in Berlin.

 

PS: Dieser Blogartikel ist im Rahmen meiner spontanen Blogging-Aktion #10blogsin10days entstanden. #day8 #justblogit

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